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Gesundheits-Check für Ihre Zähne

Unsere Zähne leisten täglich Schwerstarbeit, um die zahlreichen Mahlzeiten, die wir zu uns nehmen, zu zerkleinern und für den langen Verdauungsweg vorzubereiten.

Mindestens 18 Tonnen Nahrungsmittel hat ein 50jähriges Gebiss bereits zerkaut, was in der Regel für die Zähne kein Kunststück darstellt. Schließlich ist der Zahnschmelz die festeste Verbindung, die unser Körper herstellen kann. Der Nachteil dabei: Zahnschmelz kann leider nicht repariert werden: Ist er einmal beschädigt, so kann er sich nicht nachbilden. Ein Loch im Zahn kann nur vom Zahnarzt repariert werden.

Die Mundhöhle hat zahlreiche natürliche Helfer, um die Zähne bei dem „Kampf“ gegen süße, zahnschädigende Speisen zu unterstützen: Einzelne Verbindungen aus dem Speichel sind in der Lage, die schädlichen Säuren abzupuffern. Außerdem erhöhen sie den pH-Wert in der Mundhöhle, wodurch den zahnschädigenden Bakterien die Chance genommen wird, sich zu vermehren.

Leider reicht diese körpereigene Maßnahme nicht aus. Unsere Zähne benötigen Unterstützung in Form einer richtigen Zahnpflege.

Jeder von uns hat schon mindestens einmal eine Einweisung in die richtige Zahnpflege erhalten – nur leider wird sie nach wie vor von den meisten Menschen nicht beherzigt. Fast jeder von uns kann in Sachen Zahnpflege durchaus eine kurze „Nachhilfe“ gebrauchen:

Dreimal täglich Zähne putzen – vor allem nach den Mahlzeiten. Dieser Hinweis ist nach wie vor „das A und O“ einer guten Zahnpflege. Insbesondere vor dem Schlafengehen ist das Zähneputzen Pflicht, weil der Körper im Schlaf nur sehr wenig säureschützende Speichel bildet.

Fluoridhaltige Zahncremes stärken den Zahnschmelz und machen ihn unempfindlicher gegenüber aggressiven Säuren. Im Supermarkt erhältliche Zahncremes „für besonders weiße Zähne“ enthalten oftmals grobe Kristalle oder andere Körner. Da diese den Zahnschmelz beschädigen können, sind sie unseren Zähnen nicht besonders dienlich. Falls schon kleine Rillen - so genannte Fissuren - im Zahnschmelz zu erkennen sind, sollten diese von Ihrem Zahnarzt versiegelt werden.

Zahnzwischenräume und weitere Stellen, die von der Zahnbürste nicht erreicht werden können, sollten mit Hilfe von Zahnseide einmal täglich gesäubert werden.

Zwischendurch – vor allem nach dem Genuss von süßen Speisen – sollten zahnpflegende Kaugummis gekaut werden, um den schützenden Speichelfluss anzuregen.

Ein Tipp für Eltern von Babys: Lutschen Sie den Schnuller niemals selber ab, bevor sie diesen Ihrem Kind reichen. Dadurch bieten Sie den schädigenden Bakterien aus Ihrem Mund einen einfachen Weg, um in die Mundhöhle Ihres Sprösslings zu gelangen.
In diesem Zusammenhang hat sich die Industrie etwas Gutes, für die Zahnpflege sehr Nützliches einfallen lassen: Es wird künftig eine Lutschtablette mit guten, für die Zähne nützlichen Bakterienstämmen geben, die die schädlichen Bakterien aus dem Mundraum verdrängen und somit Kinder vor Karies schützen können. Es wird damit gerechnet, dass diese Lutschtablette in etwa einem Jahr auch bei uns erhältlich sein wird.

Eine abschließende Regel, die bestimmt nicht jeder gerne hört: Regelmäßige Zahnarztbesuche sind unabdingbar!

Wenn diese Regeln beherzigt werden, schenken Sie Ihren Zähnen mit Sicherheit eine höhere Lebensdauer und sich selbst immer ein natürlich-schönes Lächeln.