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Negativer Stress beeinträchtigt Zahngesundheit

Eine sorgfältige Zahnpflege wird heute ernster genommen als noch vor einigen Jahren. Als Folge einer guten Zahnpflege sind Karieserkrankungen in den letzten Jahren weniger häufig zu beobachten.

Eine sorgfältige Zahnpflege wird heute ernster genommen als noch vor einigen Jahren. Als Folge einer guten Zahnpflege sind Karieserkrankungen in den letzten Jahren weniger häufig zu beobachten.

Trotz dieser zugenommenen Sorge um die Gesundheit der eigenen Zähne treten jedoch Zahnfleischerkrankungen sehr viel häufiger auf als früher. Fast jeder dritte Erwachsene im mittleren Lebensalter ist von einer Parodontitis-Erkrankung betroffen, die mit Zahnausfall enden kann. Des Weiteren drohen Arteriosklerose, Herzinfarkt etc. Wie erklärt sich diese gegensätzliche Entwicklung?

Es wird vermutet, dass der zunehmende Stress in unserer Gesellschaft für häufigere Zahnfleischerkrankungen verantwortlich ist. In Stresssituationen muss das körpereigene Abwehrsystem ständig Höchstleistungen vollbringen, so dass die Abwehr von Bakterien, welche die Entzündungen im Zahnfleisch verursachen, vernachlässigt wird, so die Vermutung von Rainer Mengel, Oberarzt am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Marburg. In einer aktuellen Studie soll diese Wechselbeziehung zwischen Stress und der Parodontitis-Entstehung belegt werden.

Eine weitere bereits abgeschlossene Untersuchung in Skandinavien weist darauf hin, dass sich anhaltende Traurigkeit zudem negativ auf das Immunsystem auswirkt: So zeigten sich bei Testpersonen, die ihren Lebenspartner infolge eines Todesfalls verloren hatten, sehr viel häufiger Zahnfleischerkrankungen als bei Testpersonen, die den Partner noch an ihrer Seite hatten.