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Weniger Karies durch den richtigen Käse

Über die antikariösen Eigenschaften von Käse wurde schon in den späten 50er Jahren berichtet, aber erst seit ca. 15 Jahren wird dieses Thema systematisch erforscht.

Untersuchungen an Mensch und Tier ergaben, dass Käse die Entmineralisierung des Zahnschmelzes verhindert und die Säureproduktion karieserzeugender Bakterien stoppt. Dass Käse aber nicht gleich Käse ist, weiß jeder, der mit seinem Tischnachbarn schon einmal darüber diskutiert hat, ob die soeben enthüllte Gaumenfreude „duftet" oder „stinkt".Ebenso vielfältig wie die Geschmacksrichtungen sind die Inhaltsstoffe der einzelnen Sorten. In detektivischer Kleinarbeit hat eine deutsche Forschergruppe untersucht, welche Arten von Käse bis zu welchem Umfang einen positiven Einfluss auf die Zahngesundheit haben. Die Ergebnisse der Studie lassen das Herz eines jeden Käseliebhabers höher schlagen: Brie, Butterkäse, Camembert, Cheddar, Frischkäse, Edamer, Emmentaler, Esrom, Gorgonzola, Gruyere, Harzer, Havarti, Limburger, Tilsiter, Mozzarella, Parmesan und Schafskäse wirken der Bildung von Karies entgegen.

Zudem wird die Bildung von Zahnbelag durch Cheddar, Emmentaler, Havarti, Limburger, Parmesan und Tilsiter deutlich verringert.

Auch die Abnutzung der Zähne vermindert sich durch den regelmäßigen Genuss der oben erwähnten Käsesorten.Nur Gouda (jung und alt), Roquefort und Stilton gewähren - so ergab jedenfalls die Studie – keinen Schutz vor Karies.

Mehrere Inhaltsstoffe können mit den antikariösen Eigenschaften einer Käsesorte in Verbindung gebracht werden (z.B. Kasein, Kalium, Kupfer oder Zink). Milchzucker und Milchsäure hingegen wirken eher kariesfördernd. Welche Vorgänge sich in unserem Munde auch abspielen mögen, eines steht fest: Die Freunde bestimmter „aromatischer" Käse haben nun unbestreitbar ein Argument mehr auf ihrer Seite.